Bist Du introvertiert oder extravertiert?

Aktualisiert: März 15

Eine wissenschaftliche These besagt, dass diese Eigenschaft angeboren ist. Das heißt, wir kommen entweder introvertiert oder extravertiert auf die Welt und laut vielen Blogbeiträgen und Büchern haben dadurch Vor- oder Nachteile.

Wenn Du an einen introvertierten Menschen denkst (vielleicht an Dich selbst), fällt Dir direkt ein Menschenbild ein. Introvertierte Menschen

  • sind schüchtern und unsicher,

  • sind nicht gern unter Menschen,

  • sind nicht so aufgeschlossen,

  • sind nicht so gesprächig,

  • haben weniger Energie,

  • besitzen weniger Empathie, Sympathie, Charisma,

  • sind eher ruhig und inaktiv,

  • sind bequem und nicht besonders abenteuerfreudig,

  • sind gern allein,

  • haben es schwerer im Leben, im Beruf und in Beziehungen,

  • empfinden ihre Eigenschaft oft als Nachteil.


Vielleicht erkennst Du alle oder einige Vorurteile wieder. Ja, ich rede hier von Vorurteilen.

Genauso gibt es auch unzählige Vorurteile gegenüber extravertierten Menschen, die meist das Gegenteil der Vorurteile gegenüber introvertierte darstellen.


Du denkst oder hast schon oft gehört, dass Extravertierte

  • selbstsicher sind,

  • Menschenfreunde sind,

  • kontaktfreudig sind,

  • empathisch, sympathisch, charismatisch sind,

  • spontan und abenteuerlustig sind,

  • dominant sind,

  • gesprächsfreudig sind,

  • nicht gern allein sind,

  • ihre Energie aus dem Kontakt zu anderen Menschen ziehen.


Und hier ist DAS Vorurteil, worüber ich mit Dir sprechen will.

Und zwar: Menschen sind ENTWEDER introvertiert ODER extravertiert.


Das heißt, wir sind…

  • entweder schüchtern oder selbstsicher,

  • spontan oder Stubenhocker,

  • misanthropisch oder philanthropisch,

  • sympathisch oder nicht,

  • aufgeschlossen oder nicht,

  • gern unter Menschen oder eben nicht.

Und dies hängt von unserer Intro- oder Extraversion ab. Diese Eigenschaft entscheidet alles. So eine weit verbreitete Meinung. Aber ich denke, dass dies nicht so leicht zu trennen ist. Dass uns hier ein „Schwarz-Weiß-Denken“ nicht weiterbringt.


Um die Fronten gleich zu klären und den Grund dieses Beitrages zu nennen:

Ich bin sehr introvertiert. Aber ich bin nicht schüchtern, nicht grundlegend unsicher und würde mich als aufgeschlossen beschreiben. Andere beschreiben mich wiederum als sympathisch und präsent.


Was will ich Dir damit sagen?


Deine Intro- oder Extraversion muss nicht Deinen Charakter bestimmen! Keines der beiden Eigenschaften muss Nachteile haben und Du solltest Dich keinesfalls von dieser Art „Definition“ beschränkt fühlen. Mir haben immerhin auch schon einige extravertierte Menschen erzählt, dass sie schon sehr unsicher sein können, dass sie auch gern mal allein sind und dass sie überhaupt nicht dominant oder diskussionsfreudig sind. Und nichts davon ist schlimm. Lerne Dich kennen, entferne Dich von Vorurteilen und akzeptiere Dich so wie Du bist!


Wenn Du Dir aber nicht sicher bist, ob Du zum „Team Intro“ oder „Team Extro“ gehörst, dann stell Dir folgende Fragen:


➡️ Bin ich gern unter Menschen? ➡️ Wie fühle ich mich, wenn ich den ganzen Tag mit einer Gruppe von Leuten unterwegs war? ➡️ Bin ich gern und oft allein? ➡️ Fällt es mir leicht über Gefühle zu reden? ➡️ Fällt es leicht Emotionen nach außen zu tragen? ➡️ Denk ich genau nach, bevor ich etwas sage oder rede ich während ich denke?

Wenn Du Dir diese Fragen leicht beantworten kannst, sollte das Ergebnis auch klar sein. Oder?



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