How to: Deinen eigenen Blog planen

Du hast Dich endlich entschieden, einen Blog zu starten? Yess!

Das ist die richtige Entscheidung, glaub mir.


Falls Du Dir noch unsicher bist und denkst „Boah das ist mir zu viel Arbeit“ oder „Nee ich brauch kein weiteres Hobby“, dann lass Dich von diesem Artikel überzeugen:

„13 Gründe, warum Du sofort mit einem Blog starten solltest“


Aber ich denke, Du würdest diesen Beitrag nicht lesen, wenn Du unentschlossen wärst.

Dann fangen wir mal an:



1. Leg Dein Ziel und Dein Thema fest.


Bevor Du drauf los schreibst (auch das ist aber möglich), solltest Du Dein großes Ziel festlegen, welches Du mit dem Blog erreichen willst. Und hier darfst Du ruhig mal ein bisschen „träumen“, um dann herauszufinden, dass alles machbar ist. Das Ziel könnte z.B. sein:

  • Suchmaschinenoptimierung Deiner Website

  • Kundengewinnung über Deinen Blog

  • Affiliate-Partner, deren Produkte Du in Deinem Blog anbietest

  • Verkauf eigener Produkte

  • Expertenstatus aufbauen (in fast jedem Bereich sinnvoll, vor allem als Coach oder Beraterin)


Dein Thema sollte natürlich zu Deinem großen Ziel passen. Wie kannst Du auf Dein Business hinleiten, potentiellen KundInnen Mehrwert geben und Vertrauen aufbauen?

Die Fragen machen schon deutlich: Du solltest Dich mit Deinem Blog-Thema wohlfühlen. Wenn Du Dir etwas aufzwingst, wirkt sich das auf die Qualität Deiner Texte aus. Jedenfalls sagt das meine Erfahrung.



2. Beschreib Deine Zielgruppe.


Genau wie für Dein Business, ist es auch hier empfehlenswert, Deine Zielgruppe möglichst genau zu definieren. Aber um dies wirklich ausführlich zu tun und die Sprache Deiner Blogartikel möglichst ansprechend zu formulieren, reicht es nicht eine „Gruppe“ anzusprechen. Gehen wir mal davon aus, dass Du Deine Zielgruppe mit „Du“ ansprichst. Solltest Du das tun, wäre es natürlich das Ziel, dass jede einzelne Leserin/jeder einzelne Leser sich wirklich direkt von Dir angesprochen fühlt.

Um das zu erreichen, schlage ich Dir vor, ein Profil eines Deiner Leserinnen oder Leser zu erstellen. Beantworte Dir dabei folgende Fragen:


· Wie alt ist die Person? Wie heißt sie?

· Wie sieht ihr Familienstand aus?

· Was macht sie beruflich oder möchte sie machen?

· In welcher Situation befindet sie sich gerade (aktuelle Hürden, Probleme)?

· Welche Ziele verfolgt sie gerade?

· Auf welchen Social-Media-Kanälen ist sie (hauptsächlich) aktiv?

· Was soll sie in Deinem Blog lesen? Warum? Wie sollte ihr das helfen?


Zum Beispiel:


Melanie ist 25 Jahre alt und ist Mutter einer kleinen dreijährigen Tochter. Sie ist berufstätig und sucht nach ihrer beruflichen Erfüllung, allerdings hat sie im Kopf gerade mit einer großen Veränderung in ihrem privaten Leben zu tun (Trennung und/oder neuer Partner). Um sich selbst dabei nicht zu überfordern und einen Weg zu finden, sich besser kennenzulernen und über sich hinauszuwachsen, suchst sie nach der idealen Unterstützung im Internet. Sie hat kürzlich vom „Selfcoaching“ gelesen und möchte dies autodidaktisch erlernen, wünscht sich aber hin und wieder einen kleinen Anreiz und vielleicht sogar einen Austausch mit Gleichgesinnten.

Sie ist hauptsächlich auf Instagram unterwegs und dies mehrmals täglich (solange dies ihr Alltag zulässt). Oft kann sie nachts nicht einschlafen, weil sie einfach einen viel zu vollen Kopf hat und nicht sicher ist, was sie vom Leben will und worauf sie sich nun konzentrieren soll – Familie, Karriere, Selbstverwirklichung?

Und genau deshalb liest sie meinen Blog. Sie möchte herausfinden, wie sie sich besser fokussieren, organisieren und entwickeln kann, ohne einen Aspekt in ihrem Leben zu vernachlässigen - und das möglichst stressfrei.



3. Finde Deinen USP und Blognamen.


Wenn Du die Fragen aus Punkt 2 beantworten konntest, kannst Du daraus jetzt auch Deinen USP (Unique Selling Point = Alleinstellungsmerkmal) ableiten.

· Wobei hilfst Du Deiner Zielgruppe genau? Und wie?

Super wäre es, wenn Du Dein Alleinstellungsmerkmal in Deinem Blognamen andeutest. Der Name für Deinen Blog sollte natürlich einprägsam und verständlich sein (aber nicht langweilig). Aber bevor Du so einen „fancy“ Namen auswählst, mit dem niemand etwas anfangen kann, nimm lieber einen einfacheren (auch wenn er vielleicht etwas einfach klingt).

Du kannst vorher auch die Blognamen der Konkurrenz stalken und Dich inspirieren lassen. Lass Dir Zeit und tüftle ein bisschen herum.



4. Kategorien bestimmen und Blogthemen brainstormen


Bestimme maximal 5 Kategorien, in denen Du Deinen Blog unterteilen kannst. Sie sind sozusagen Unterthemen des Hauptthemas und sollten sich thematisch möglichst wenig überschneiden.

Zu jeder Kategorie sollten Dir 5 bis 10 Blogartikel-Themen einfallen, über die Du direkt los schreiben könntest. Achte hierbei darauf, dass die Themen nicht mehr als einer Kategorie zuzuordnen sind.


Zum Beispiel so:


5. Branding festlegen


Für den Wiedererkennungswert Deines Blogs und Deine Social-Media-Posts, um Deine Blogbeiträge zu bewerben, benötigst Du ein einheitliches Branding.


Zum Branding gehören:

  • Deine Sprache bzw. Schreibstil

  • Deine Branding-Farben (max. 3 – z.B. eine helle, eine dunkle und eine auffällige Farbe)

  • Deine Bilder (Farben, Filter, Atmosphäre etc.)



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>>> Ich freu mich über Kommentare und Anregungen! <<<

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