8 Tipps, um Blogartikel zu schreiben – So geht’s (inkl. Checkliste)

Aktualisiert: Apr 10

Blogartikel schreiben ist für viele Selbstständige eine lästige Aufgabe. Sonntagabend heißt es dann: „Haaaach, ich muss noch den Beitrag für morgen fertigkriegen... 😐"

Blogbeitrag schreiben

Aber so muss es gar nicht sein! Hier habe ich 8 Tipps, um Blogartikel zu schreiben und wie Du durch strukturierte Vor- und Nachbereitung Deiner Beiträge Zeit und Nerven sparen kannst.



1. Überlege und recherchiere ein Thema für Deinen Blogartikel


Das Thema Deines Blogartikels ist natürlich die Basis, um zu starten. Mach Dir Gedanken darüber, was Deine Zielgruppe bewegt, welche Probleme sie haben könnten und wofür Du eine Lösung bieten kannst. Die Problemlösung sollte natürlich auch von der Zielgruppe selbst umsetzbar sein. Zum Beispiel: Content-Ideen sammeln, Glühbirnen wechseln, Rezepte kochen. Ein Beispiel für ein Problem, das nicht über einen einzigen Blogartikel lösbar wäre, ist „Suchmaschinenoptimierung für Deine komplette Website“. Dafür braucht es schon mindestens ein ganzes E-Book, einen Online-Kurs oder eine Dienstleistung.


Also, was bietest Du an und welches passende Teilproblem Deiner Zielgruppe kannst Du mit einem Blogbeitrag lösen?


Zunächst kannst Du das Thema recherchieren. Vielleicht findest Du ähnliche Blogbeiträge oder Bücher und kannst einiges an Wissen zusammentragen, ohne Dir etwas aus den Fingern ziehen zu müssen.



2. Lege Ziel und Zielgruppe für Deinen Blogartikel fest


Oder: Hab am Anfang schon das Ende im Sinn. Was ist damit gemeint?

Überlege Dir vor dem Schreiben, was Du mit Deinem Blogartikel erreichen willst. Sollen Deine LeserInnen:

  • eine Frage beantwortet bekommen?

  • eine Lösung für ein bestimmtes Problem geboten bekommen?

  • ein Freebie herunterladen?

  • Deinen Newsletter oder einen anderen Account abonnieren?

  • etwas kaufen?

  • Dich buchen?

  • … etc. etc.

Dein Blogartikel sollte Stück für Stück auf dieses Ziel hinarbeiten und die LeserInnen „heiß machen“.😜


Ach ja, und wer soll den Artikel überhaupt lesen? Lege eine bestimmte Zielgruppe fest, die Du auch für Dein Angebot im Blick hast. Denn es ist sehr wichtig, Deine Zielgruppe in den Fokus des Artikels zu setzen und Dich während des Schreibens in sie hineinzuversetzen.



3. Strukturiere Deinen Blogartikel vor dem Schreiben


Du hast nun also Dein Ziel und die Zielgruppe festgelegt. Aber Du weißt nicht, wie Du nun anfangen sollst?

Einfach loslegen gilt hier nicht! Überlege Dir eine Struktur für Deinen Blogartikel. Also was willst Du ansprechen? In welcher Reihenfolge? Was könnte noch hilfreich sein, um die Frage des Themas zu beantworten?


Hier gilt: Einleitung -> Hauptteil -> Schluss


In der Einleitung solltest Du auf das Thema hinführen. Was ist die Ausgangssituation oder das Problem? Warum sollte man jetzt diesen Beitrag lesen?

  • Baue einen spannenden Eröffnungssatz ein (provoziere, verwirre, mach auf das Thema aufmerksam)

  • und vergiss das Nutzenversprechen bzw. die Ankündigung nicht (Was erwartet Deine LeserInnen?).


Im Hauptteil sprichst Du alles an, was für die Frage des Themas relevant ist. Natürlich darf man die LeserInnen auch keiner Informationsflut aussetzen. Überlege Dir passende Zwischenüberschriften und gehe in jedem Absatz auf einen wichtigen Punkt ein.

(Achtung! Die Zwischenüberschriften sind wichtig für die SEO. Warum genau, kannst Du hier nachlesen.)


Zum Schluss setzt Du ein kurzes Fazit und baust Deinen CTA (Call to Action) ein – also forderst die LeserInnen zu etwas auf (Freebie herunterladen, Newsletter abonnieren etc.).



4. Formuliere den Text Deines Artikels aus


Während der Recherche und Strukturierung sind Dir sicher schon einige Ideen für Formulierungen gekommen. Jetzt heißt es: Schreiben, schreiben, schreiben!

Schreib einfach wie Du zu einem Deiner KundInnen sprechen würdest und erzähl auch gern ein bisschen von Dir! Dies lässt Dich authentisch und sympathisch wirken, was sich wiederum verkaufsfördernd auf Dein Geschäft auswirkt. (Stichwort Storytelling)



5. Überlege Dir eine Überschrift für Deinen Blogartikel


Eine passende Überschrift ist natürlich das Aushängeschild für Deinen Blogartikel. Sie entscheidet, ob jemand überhaupt auf Deinen Blog geht oder eben nicht. Mit ihr wirbst Du für Deinen Blogartikel. Verwende für die Überschrift zum Beispiel:

  • Befehle (z.B. „Überlege Dir eine passende Überschrift für Deinen Blogartikel!“)

  • „Wie Du… ohne zu…“-Sätze (z.B. „Wie Du online gefunden wirst, ohne Dich zu zeigen.“)

  • Fragen (z.B. „Wie ist eine erfolgreiche Landingpage aufgebaut?“)

  • Listen (z.B. „8 Tipps für einen überzeugenden Werbetext“)


6. Suche nach Bildern und Grafiken für Deinen Blogartikel


Bilder und Grafiken können auch sehr hilfreich für Deinen Blogartikel sein. Sie dienen als Eyecatcher und erleichtern Deinen LeserInnen das Lesen. Außerdem können sie sich positiv auf Deine SEO auswirken. (Infos zur Bilder-SEO kannst Du hier nachlesen.)


Grafiken kannst Du mit Canva selbst erstellen oder findest sie im Internet (Achtung Copyright!). Bilder kannst Du ebenso selbst machen und bearbeiten oder Du verwendest Stockbilder. Die sind je nach Anbieter kostenfrei oder kostenpflichtig.

Kostenfreie Stockfotos findest Du hier: https://unsplash.com/



7. Korrekturlesen


Wenn Du soweit durch bist mit Deinem Blogartikel, ist es durchaus sinnvoll ihn Korrektur lesen zu lassen. Dies kann ein Freund oder eine Freundin sein, ein Kollege oder eine Kollegin, etc.

Verrate aber zuvor nicht, was das Ziel des Beitrages ist! Dann kannst Du im Nachhinein fragen, ob Dein Blogbeitrag sein Ziel erfüllt oder nicht, ob er gut lesbar und verständlich ist und ob Du authentisch wirkst.

Dies kann besonders hilfreich sein, wenn Du gerade mit Deinem Blog anfängst und/oder noch nicht so viel Erfahrung hast.



8. Social Media Content erstellen


Last, but not least: Hier kommen wir zu der angekündigten Nachbereitung des Blogartikels. Und zwar kannst Du aus und für Deinen Beitrag Social Media Content erstellen!

Ankündigungsposts, Grafiken, Quicktipps und eben alles, was in Deinem Blogartikel enthalten ist, kannst Du in viele kleine, „snackable“ Posts und Stories verwandeln. Und natürlich darfst Du den Newsletter nicht vergessen!

Und somit lohnt sich ein Blogbeitrag gleich um ein Vielfaches, denn Du kannst ihn sicher gut als Basis für den Content einer Woche verwenden!

Puhhh, ziemlich viel Input, oder?

Falls Du Angst hast, etwas bei Deinem nächsten Blogbeitrag zu vergessen oder nicht alles unter einen Hut zu bekommen, hol Dir jetzt die Workbook für perfekte Blogartikel.

Oder hast Du immer noch keine Lust Deine Blogartikel jede Woche selbst zu schreiben?

Ich übernehme gern für Dich! Hier kommst Du zu meinem Blog-Paket.


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